Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs 2019
Die Jury
Die Gewinnerin

Endspurt bei den Schulentscheiden:

Zum diesjährigen Vorlesewettbewerb bereiteten sich wieder die besten Leser der sechsten Klassen akribisch vor, damit die Präsentation mitsamt der ausgesuchten Textstelle vor großem Publikum den gewünschten, positiven Effekt erzielt und die gespannten Zuhörer in den Bann zieht.

Alle sechs Teilnehmer aus den 3 Klassen mussten zuerst ihr persönliches Buch vorstellen und anschließend einen unbekannten Text flüssig und betont vortragen, sodass es die Stimmung entsprechend wiedergibt und man gut verstehen kann, worum es geht.

In diesem Jahr brachte Frau Rupprecht, Leiterin der Bibliothek „Aumühle“ in Fürstenfeldbruck, ein sehr neues Werk mit: den Fantasyroman „Die Wiege aller Welten“. Daraus mussten die Finalisten ebenfalls ihr Lese-Können unter Beweis stellen.

Am Ende überzeugte Julie aus der Klasse 6c mit ihrem Buch „Winn-Dixie“ von Kate DiCamillo die Jury am meisten und darf im Frühjahr gegen die weiteren Schulsieger aus dem Landkreis antreten.

Dafür wünschen wir dir schon jetzt viel Einfühlungsvermögen in „deinen“ sowie in den „fremden“ Text, jede Menge Spaß und gute Nerven :-).

15.11.2019 Vorlesetag mit der Berufsschule FFB

Zum bundesweiten Vorlesetag 2019 besuchten uns die Berufsschüler aus Fürstenfeldbruck. Sie trugen zunächst Texte und Informationen zu Ausbildungsberufen vor und untermalten diese mit selbst gezeichneten Bildern.

Die Kinder der Klasse 5c von Frau Peter stellten danach emsig Fragen und erkannten viele Vorteile, eine gute Ausbildung in Angriff zu nehmen.

Im zweiten Teil lasen die Berufsschüler der Klasse 6c von Frau Brandl aus dem Buch „Einer von 11“ von Manfred Theisen vor. Darum geht es:

Im WM Jahr 2018 stehen sie wieder im Focus: Die Stars der Mannschaft. Eine Truppe, die wie sonst nichts für Integration und ein perfektes Zusammenspiel steht. Herkunft oder Migrationshintergrund sind dabei egal. Denn im Fußball geht es nicht um den Pass, sondern um Pässe.

Den Berufsschülern sowie deren Lehrerin Frau Wagner war es ein Anliegen, dass man nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag tolerant miteinander umgeht.

Aus eigener Erfahrung berichteten Schülerinnen und Schüler aus Somalia, Kroatien, Brasilien und Syrien, wie deren erste Jahre in Deutschland verliefen und sie stellten dar, wie wichtig es ihnen ist, die Sprache zu erlernen und zu beherrschen, um sich gut integrieren zu können.

Für die sechste Klasse war es besonders bedeutsam, dass sie mit Büchern und dem Lesen konfrontiert wurde, da aktuell die eigenen Buchvorstellungen laufen. Im Dezember steht dann der Vorlesewettbewerb an.

Schülermeinungen:

  • Roberta (5c): Ich fand die Berufsschüler sehr höflich. Sie haben sich sehr gut ausgedrückt.
  • JN (5c): Die Zeichnungen zur Geschichte waren schön!
  • Vasilios (5c): Die selbst geschriebene Geschichte war beeindruckend und die Zeichnungen waren faszinierend.
  • Lina (5c): Es war schön, dass alle unsere Fragen beantwortet wurden.
  • Leonie H. (6c): Ich fand es schön, dass sie das Thema angesprochen haben und schwierige Wörter erklärten. Und dass Betroffene etwas gesagt haben. Und dass die Käppi als Anschauungsmaterial eingesetzt wurde.
  • Isabel (6c): Mit dem Buch wurde gezeigt, dass Sport Menschen zusammenbringt.
  • Julie (6c): Es wurde laut und deutlich gelesen, aber es hat nur Moritz Blickkontakt aufgebaut.
  • Esma (6c): Es hat mich berührt, weil ich auch Türkin bin und manche möchten uns nicht, weil wir eine andere Religion haben.
  • Leonie G. (6c): Ich finde es gut, dass sich die Jugendlichen der Berufsschule für Toleranz einsetzen.