Wie war das damals bei den Römern? – Museum FFB


Am 15.07.19 marschierte die Klasse 5c mit ihren Lehrern Frau Brandl und Herr Günther zum Stadtmuseum Fürstenfeldbruck am schönen Kloster. Zunächst erfuhren sie, wo sich die Römer zur damaligen Zeit aufhielten – meist direkt an den Flüssen (wie eben auch an der Amper), da dort am besten Handel betrieben werden konnte. In Schaukästen zeigte Frau Peyser-Kreis diverse Gegenstände aus der Römerzeit, zum Beispiel Schmuck, Gefäße und Grabbeigaben. Danach durften die Kinder eine „Fischsuppe“ probieren, denn damals wurde mit einer salzigen Mischung Essen „haltbarer“ gemacht. Diese „Brühe“ traf bei den Schülern nicht jedermanns Geschmack. Es wurde auch berichtet, dass „gefüllte Mäuse“ als Delikatesse galten – für uns unvorstellbar. Anschließend warfen sich ein Mädchen und ein Junge in fürstliche Gewänder und alle erfuhren, dass männliche Namen auf -us und weibliche auf -a endeten. Dies war wichtig zu wissen, um die persönliche, römische Münze mit Portrait und Namen im Anschluss richtig mit Wachs in eine Tonschale gießen zu können. Die Kunst war es, den Namen zunächst spiegelverkehrt einzugravieren, um am Ende keine Fehlprägung zu erhalten.