Ausflug in das Amtsgericht Fürstenfeldbruck (7b)

von Melissa Günther

Marsch Richtung Stadelbergerstraße

Am 18.07.2019 machte sich die Klasse 7b mit ihren Lehrerinnen Frau Günther und Frau Kupilas auf den Weg in die Stadelbergerstraße. Nach gut einer halben Stunde Fußweg stand die Klasse dann vor dem Gerichtsgebäude.

Strenge Sicherheitsbestimmungen

Noch einmal kurz die Verhaltensregeln wiederholt und schon wurde es ernst. Es ging nämlich um die strenge Personenkontrolle. Zuerst durften nur die Mädchen und Frau Günther das Gebäude betreten. Anschließend dann die Buben und Frau Kupilas. Es war wie am Flughafen. Man musste durch eine Sicherheitsschleuse hindurch und wurde abgetastet. Bei mitgebrachten Getränken mussten die Schülerinnen und Schüler vor den Justizbeamten einen Schluck probieren, um sicherzugehen, dass sich keine Säure in der Flasche befindet.

Die Verhandlung – ein Betrugsfall

Als die Klasse dann im Gerichtssaal spannend der Verhandlung entgegen sah, kam der Richter in den Saal. Alle anwesenden erhoben sich respektvoll von ihren Plätzen. Nun ging es richtig los, der Staatsanwalt verlas die Anklageschrift, es ging um einen Betrugsfall. Eine junge Frau bot im Internet ein Pferd zum Verkauf an und versicherte den Käufern, dass dieses keine ernsthafte Erkrankung habe. Nach dem Kauf stellte sich aber heraus, dass das Pferd Probleme beim Reiten hat. Ein Tierarzt stellte eine länger zurückliegende Verletzung fest. Traurig und wütend zog der neue Besitzer nun vor Gericht. Die Klasse durfte diesen komplizierten aber dennoch spannenden Fall beobachten.

Die Belohnung – Besuch der Eisdiele „Al Ponte“

Im Anschluss an die anstrengende Verhandlung machte die Klasse einen Abstecher zur Eisdiele „Al Ponte“.  Eine kleine Stärkung war auch nötig, es lag schließlich noch ein langer Fußmarsch zur Schule vor ihnen. Auf dem Weg sprachen die Kinder noch sehr interessiert von den Eindrücken der Verhandlung.